Produktfinder für maag-garden.ch auf Basis von Weblication®-Objekten

27.05.2021

Einen Produktfinder auf Basis von Weblication®-Objekten hat Weblication® Partner Media Concept Schweiz AG (https://www.mediaconceptschweiz.ch) für die Marke Maag (https://www.maag-garden.ch), den Leader für Pflanzenpflege- und Pflanzenschutz-Produkte in der Schweiz, entwickelt.

Für die selektive Ausgabe mit entsprechender Logik im Produktfinder der Website werden Weblication® Objekte - und bewusst keine Datenbanken - verwendet. Zur schnellen Definition der Ausgabe in der Web-Präsenz wurde der Objekt-Wizard eingesetzt. Die Daten für den Produktfinder werden urspünglich in einer Datenbank, die früher schon für verschiedene Druckerzeugnisse wie Etiketten oder PoS-Schilder entwickelt wurde, unabhängig vom Web-Auftritt gepflegt. Über einen speziell entwickelten Daten-Export werden die Daten (Anwendungsbereiche, Schäden und Produkte) nach Änderungen direkt in Weblication® Objekt-Dateien exportiert und auf den Webserver automatisiert übertragen.

Zur Website: https://www.maag-garden.ch

Maag Produktfinder

Dazu Projektleiter Christian Schuler:

"Durch die Verwendung von Weblication® Objekten statt einer Datenbank in der Website konnten wir die Programmierung und die Definition der Datenausgabe durch den Objekt-Wizard deutlich einfacher und schneller vollziehen, und dazu ist die Selektion und Anzeige der Daten in der Website durch die Verwendung von Weblication® Objekten im Vergleich zur Nutzung einer Datenbank auch merklich performanter."

So werden die richtigen Produkte gefunden:

Besucher der Website und Kunden können über

  • Anwendungsbereich/Objekt-Kulturen (geführt werden über 272 Objekt-Kulturen von Ackerbohnen über Apfel, Artischocken bis Zwiebeln),
  • Schaden (274 Schadbilder sind verzeichnet z.B. Algen, Ameisen, Kakerlaken, Schnecken, verschiedene Bakteriosen, Blattläuse, Pilze, uvm.) oder
  • Produkte (75 Produkte werden angeboten, die jeweils für bestimmte Objekt-Kulturen zugelassen sind.)

nach passende Produkten suchen.

Dabei kann nach Auswahl eines Anwendungsbereichs z.B. Basilikum ein zum Anwendungsbereich möglicher Schaden z.B. Erdraupen spezifiziert werden und der Finder gibt zwei Insektizide aus nämlich: "Kendo® Gold" und "Kendo® Spray". Auch kann umgekehrt zunächst der Schaden definiert und danach ein zum angegebenen Schaden möglicher Anwendungsbereiche ausgewählt werden, um danach die Produktvorschläge vorzufinden.

Weiterhin können Produkte über Produktkategorie/Themen (ca. 12 Themen z.B. Biologische Produkte, Dünger, Biozid, Fungizid, ...) gefunden und über das Sortiment, das sich aufteilt in 5 Bereiche (Organic, Garden, Green, Home, Indoor), aufgelistet werden. Bei entsprechender Auswahl werden die darin eingeordneten Produkte angezeigt.

Zusätzlich werden über eine Textsuche Produkte zu den gemachten Angaben gefunden.

Über die Marke Maag:
Seit mehr als 175 Jahren pflegt Maag den Schweizer Garten. Die Geschichte der Marke Maag reicht über 175 Jahre zurück. Heute ist Maag der Leader für Pflanzenpflege- und Pflanzenschutz-Produkte in der Schweiz.

Technische Details

Stefan Rusche, Teamleiter Digital bei Media Concept Schweiz AG sagt:

"Weitere Vorteile: Mit den Objekten lassen sich sämtliche Weblication® Funktionen nativ nutzen. So lassen sich auf Unterseiten (Beispiel: Arbeiten des Monats) gefilterte Produkt-Listen oder einzelne Produkte mit wenigen Klicks einfügen. Auf Bannern sind ebenfalls Produktobjekte verlinkt und werden mit Titel und Thumbnail ausgegeben. Die Objekte werden auch durch die Volltextsuche indiziert. Produkte werden direkt aufgerufen. Die Produktsuche nach Schaden bzw. Anwendungsbereich startet auf der Seitendarstellung des jeweiligen Objektes. So führt auch die Volltextsuche bei Bedarf dorthin."

Technische Umsetzung:

Sämtliche Datensätze werden in MediaFlex gepflegt. Für die drei Objekte ist jeweils ein Export Template hinterlegt. Beim Export wird ein ZIP-Archiv erstellt. Es enthält für jeden gewählten Datensatz eine PHP-Datei (direkt als Weblication® Objekt nutzbar), außerdem ein Asset-Verzeichnis mit sämtlichen verknüpften Bildern und PDFs (etwa Beipackzettel und Sicherheitsdatenblätter). Über einen Webhook wird ein Skript innerhalb der Weblication® Installation aufgerufen. Der Aufruf ist über ein JWT so abgesichert, dass ihn nur in der Datenbank eingeloggte Benutzer mit entsprechender Berechtigung ausführen können. Über einen Parameter wird eine signierte URL übergeben, von dort wird das ZIP-Archiv herunter geladen und anschließend in einem Unterordner des Hauptprojekts (/de) entpackt. Für SEO URLs werden die Dateien noch umbenannt, sodass sie Titel und ID enthalten ("Slug" ohne Umlaute, Leer- und Sonderzeichen). Zuletzt werden die Caches gelöscht.

Die Daten für die weiteren Sprachen FR und IT befinden sich ebenfalls in den Objekt-Daten (z. B. enthält "title" den deutschen Wert, "title_fr" und "title_it" die Übersetzungen). Die ZIP Datei wird daher ebenfalls in Unterverzeichnissen der anderen Sprachprojekte entpackt. Dort werden die übersetzbaren Felder umkopiert: "title" wird als "title_de" gesichert, für FR wird "title" mit dem Wert aus "title_fr" überschrieben. So bleibt die Ausgabe der Objekte in allen Sprachprojekten identisch und greift stets auf "title" zu.

Für sämtliche Operationen mit den Objekt-Dateien werden die auf dev.weblication.de beschriebenen Funktionen wie etwa wRepository::renameDocument, wDocumentData::setDataObject oder wRepository::connectFileWithLanguage (auch die Sprachverknüpfung / Sprachumschaltung wurde berücksichtigt) verwendet.

Überschriften und andere sprachabhängige Elemente der Objekt Seitendarstellung werden mit der wTexts-Klasse aus den Sprachdateien der Projekte abgerufen (Globale Inhalte / Allgemeine Texte).